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Priki
Für Heilberufe

KI für Arztpraxis, Zahnarztpraxis und Physiotherapie

Priki ist eine KI-Plattform für Praxen, die in Deutschland betrieben wird. Sie diktieren Erstbefund, Verlaufseintrag oder Bericht an die verordnende Praxis; Priki bringt das in ganze Sätze und übernimmt die Zahlen aus Ihrem Diktat. Gesundheitsdaten sind besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO. Deshalb liegt alles auf Servern in Deutschland, der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 gehört ohne Aufpreis dazu, und mit Ihren Eingaben wird kein Modell trainiert. Ab 59 € je Platz und Monat.

Auf einen Blick

  • Erstbefund, Verlaufseintrag und Bericht aus dem Diktat, die Zahlen aus Ihren Angaben
  • Gesundheitsdaten (Art. 9 DSGVO), verarbeitet auf Servern in Deutschland
  • AVV nach Art. 28 DSGVO ohne Aufpreis, kein Training mit Ihren Daten
  • Priki formuliert, Sie entscheiden. Diagnose und Therapie bleiben bei Ihnen

Ab 59 € je Platz/Monat · alle Praxis-Funktionen enthalten · Server in Deutschland

Priki formuliert, Sie entscheiden. Diagnose, Indikation und Therapie kommen von Ihnen. Priki schlägt nichts vor, bewertet keine Befunde und bringt keinen eigenen Leitlinienbestand mit. Es ist ein Dokumentationswerkzeug und kein Medizinprodukt. Diese Grenze verschieben wir nicht.

Der Alltag

Vier Schreiben, die den Schreibaufwand tragen

Diktieren Sie im Chat in Stichworten, was Sie erhoben haben, und sagen Sie dazu, welches Schreiben daraus werden soll. Die Angaben unter jedem Punkt sind die Reihenfolge, in der Sie diktieren; Priki bringt sie in ganze Sätze. Den Entwurf prüfen Sie, bevor er die Praxis verlässt.

  • Erstbefund

    Verordnung, Anlass, Vorbefunde, Inspektion, Bewegungsausmaße, Kraftgrade, Schmerzskala, funktionelle Einschränkung, Ziel, Frequenz. Priki formt daraus ganze Sätze in Ihrer Reihenfolge. Bitten Sie darum, Fehlendes als „nicht erhoben" zu kennzeichnen, dann bleibt eine Lücke sichtbar.

  • Verlaufsdokumentation

    Befinden, angewandte Maßnahmen, Messwerte, Eigenübungen, nächster Schritt, dazu der ausdrückliche Vergleich zur letzten Behandlungseinheit. Die Vergleichswerte nennen Sie selbst; eine Länge wie „höchstens acht Sätze" geben Sie gleich mit vor.

  • Bericht an die verordnende Praxis

    Ausgangsbefund, Maßnahmen, Verlauf mit Messwerten vorher gegen nachher, erreichtes Ziel, Empfehlung. Aus der Antwort wird über Brief-Entwurf ein Schreiben auf Ihrem Briefbogen, als PDF oder Word, nach DIN 5008.

  • Terminabsage

    Freundlich, mit Ausfallregelung, kurz, und ohne jedes Gesundheitsdetail. SMS und E-Mail sind kein vertraulicher Weg; der Anlass der Behandlung gehört nicht hinein.

Diktieren Sie dabei Kürzel statt Klarnamen. „M. K., 14.03." genügt, um einen Verlaufseintrag wiederzufinden. Und was nicht drinsteht, kann auch nicht an die falsche Stelle geraten. Das ist Datenminimierung nach Art. 5 Abs. 1 lit. c DSGVO, und sie kostet keinen zusätzlichen Schritt.

Weiteres

Was eine Praxis sonst noch benutzt

  • Diktat auf unserem Server

    Spracherkennung auf demselben dedizierten Server in Deutschland. Kein Cloud-Dienst, kein Diktat ins Ausland.

  • Befunde und Bescheide befragen

    PDF, Word, Excel und Scans mit Texterkennung hochladen und Fragen dazu stellen, etwa zu einem Kostenvoranschlag, einem Gutachten oder einem Bescheid der Krankenkasse.

  • Akten im Chat besprechen

    Unterlagen zu einem Fall an einen Chat hängen, im Team-Kanal mit Zugriff nur für Eingeladene. Antworten daraus tragen die Fundstelle mit Dateinamen und Abschnitt.

  • /dsgvo in jedem Tarif

    Fragen zum Datenschutz mit Fundstelle im amtlichen Wortlaut der Datenschutz-Grundverordnung. Auch ohne Modul Recht, weil jede Praxis Verantwortlicher ist.

  • Auskunft und Löschung

    Verlangt eine Patientin Auskunft oder Löschung nach Art. 15 und 17, finden Sie mit einer Suche über alle Bereiche, wo ihr Name vorkommt, und werfen den Vorgang von dort in den Papierkorb.

  • Briefe und Serienbriefe

    DIN 5008 auf Ihrem Briefbogen, mit Logo und Absenderzeile. Erzeugte Dateien tragen die KI-Kennzeichnung nach Art. 50 KI-Verordnung in den Dateieigenschaften, maschinenlesbar, nicht als Aufdruck.

Recht

Die Pflichten, die für Ihre Praxis gelten

Priki ist Auftragsverarbeiter, Sie bleiben Verantwortlicher. Was das praktisch heißt:

  • Art. 9 DSGVO: Gesundheitsdaten sind besondere Kategorien. Der Auftragsverarbeitungsvertrag benennt sie ausdrücklich, statt sie unter „personenbezogene Daten" zu verstecken.
  • § 203 Abs. 4 StGB: Sie verpflichten die mitwirkenden Personen. Die unterschriftsreife Erklärung für jede Person mit Produktivzugriff laden Sie in der Anwendung herunter.
  • § 630f BGB: die Dokumentationspflicht bleibt Ihre. Priki erleichtert das Schreiben; verantwortlich für Inhalt und Richtigkeit sind Sie, und jede Angabe gehört vor dem Versand gegengelesen.
  • Art. 30 DSGVO: für Ihr Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten gibt es einen fertigen Baustein zum Übernehmen, zusammen mit unserem Beitrag zu einer Folgenabschätzung nach Art. 35.
  • Art. 4 KI-Verordnung: als Betreiber eines KI-Systems sorgen Sie für ausreichende KI-Kompetenz Ihres Teams. Was dazugehört, steht in der Anwendung auf einer eigenen Seite.

Ausführlich, mit den technischen Maßnahmen: Sicherheit und Datenschutz.

Fragen

Häufige Fragen aus Praxen

Darf ich Patientendaten in eine KI eingeben?

In eine KI, die auf deutschen Servern läuft und mit der Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO geschlossen haben: ja. Gesundheitsdaten sind besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO. Sie verlangen keinen Verzicht auf Software, sondern einen Verarbeiter, der die Anforderungen erfüllt. Priki verarbeitet Ihre Inhalte in Deutschland (ausgenommen die Websuche, die sich für die ganze Organisation abschalten lässt), schließt den AVV ohne Aufpreis und trainiert keine Modelle mit Ihren Eingaben. Ihre Praxis bleibt Verantwortlicher.

Ist Priki ein Medizinprodukt?

Nein. Priki bringt in Form, was Sie diktiert haben. Es schlägt keine Diagnose, keine Indikation und keine Therapie vor, bewertet keine Befunde und bringt keinen eigenen Leitlinienbestand mit. Nach MDR Anhang VIII Regel 11 ist Software erst dann Medizinprodukt, wenn sie Informationen für Entscheidungen zu Diagnose oder Therapie liefert. Dokumentation einer bereits getroffenen fachlichen Entscheidung ist das nicht.

Was ist mit der ärztlichen Schweigepflicht nach § 203 StGB?

Nach § 203 Abs. 4 Satz 2 StGB müssen Sie die mitwirkenden Personen zur Geheimhaltung verpflichten. Dazu zählt auch ein IT-Dienstleister. Priki stellt dafür eine unterschriftsreife Verpflichtungserklärung für jede Person mit Produktivzugriff bereit; Sie laden sie in der Anwendung herunter und legen sie in Ihre Akte. Das ist Ihr Sorgfaltsnachweis, nicht unserer.

Ersetzt Priki meine Praxissoftware?

Nein. Ihre Praxisverwaltung, Abrechnung und Terminplanung bleiben, wo sie sind. Priki setzt dort an, wo Text entsteht: Befund, Verlaufseintrag, Bericht an die verordnende Praxis, Patienteninformation. Was fertig ist, übernehmen Sie per Kopieren oder als PDF beziehungsweise Word-Datei.

Läuft die Spracherkennung auch auf deutschen Servern?

Ja. Das Diktat wird auf demselben Rechenknoten verarbeitet wie die Sprachmodelle, einem dedizierten Server in Deutschland, den ausschließlich der Betreiber nutzt. Es geht kein Diktat an einen Cloud-Dienst und keines ins Ausland.

Was kostet Priki für eine Praxis?

Priki Basis kostet 59 Euro je Platz und Monat, netto. Darin sind alle Praxis-Funktionen enthalten: Diktat, Notizen mit Vorlagen, Briefe, Datenschutz und der Auftragsverarbeitungsvertrag. Das Modul Recht mit dem amtlichen Rechtsbestand richtet sich an Kanzleien und lässt sich in jeder Stufe je Platz dazubuchen; eine Praxis braucht es nicht.

Trainiert Priki die KI mit meinen Patientendaten?

Nein. Mit Ihren Eingaben wird kein Modell trainiert, nachtrainiert oder feinjustiert, und Inhalte werden nicht protokolliert. Das ist vertraglich zugesichert. Priki nutzt ein offenes Modell auf einem dediziert in Deutschland gemieteten Server, den ausschließlich der Betreiber belegt, ohne US-Subprozessor in der Verarbeitung Ihrer Inhalte. Die einzige Ausnahme ist die Websuche: Ist sie erlaubt, gehen höchstens 300 Zeichen als Suchbegriff an Suchmaschinen, teils außerhalb der EU, und Ihre Organisation kann sie ganz abschalten.

Ist Priki für die Psychotherapie geeignet?

Ja, für die Dokumentation. Priki bringt Ihre diktierten Sitzungsnotizen, Verlaufseinträge und Berichte in ganze Sätze; die besonders sensiblen Angaben nach Art. 9 DSGVO bleiben dabei auf Servern in Deutschland, ohne Training mit Ihren Daten. Priki stellt keine Diagnose, schlägt keine Therapie vor und bewertet nichts. Die fachliche Einschätzung treffen Sie, Priki formuliert nur, was Sie vorgeben.

Erfindet die KI beim Diktat etwas, das ich nicht gesagt habe?

Priki ist ausdrücklich angewiesen, nichts hinzuzufügen: keine Messwerte, Fristen, Beträge oder Namen, die nicht in Ihrem Diktat oder Ihren Unterlagen stehen. Zahlen übernimmt es aus Ihrem Diktat. Wollen Sie Lücken sichtbar haben, sagen Sie dazu, dass Fehlendes als „nicht erhoben“ gekennzeichnet werden soll; Vergleichswerte zur letzten Behandlungseinheit nennen Sie selbst. Ganz ausschließen lässt sich ein Fehler bei einer KI nicht. Priki formt Ihre gesprochenen Vorgaben zu ganzen Sätzen, mehr nicht; die fachliche Entscheidung und das Gegenlesen vor dem Versand bleiben bei Ihnen.

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