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Priki
Fragen und Antworten

Häufige Fragen zu Priki

Die häufigsten Fragen zu KI unter Verschwiegenheitspflicht, kurz beantwortet. Jede Antwort steht hier in ihrer Kurzfassung und führt auf die Seite, die sie ausführlich beantwortet. Vier Themen: Recht und Compliance, Technik und Souveränität, Praxis und Alltag sowie Kauf und Konditionen.

Recht und Compliance

Recht und Compliance

Darf ich als Kanzlei ChatGPT nutzen?

Für Abstraktes ohne Mandatsbezug ja, für Mandantendaten nein. Sobald ein Sachverhalt oder Schriftsatz ins Eingabefeld wandert, offenbaren Sie geschützte Informationen gegenüber einem Dritten ohne Verpflichtungserklärung, und das berührt § 203 StGB. Auch der Team-Tarif mit Auftragsverarbeitungsvertrag löst das nicht.

Darf ich ChatGPT in der Kanzlei nutzen

Was verlangt § 203 StGB von einem KI-Dienst?

§ 203 Absatz 4 Satz 2 StGB verlangt, dass Sie mitwirkende Personen zur Geheimhaltung verpflichten, ausdrücklich auch IT-Dienstleister. Das setzt einen greifbaren, verpflichtbaren Betreiber und eine überschaubare Verarbeitungskette voraus. Priki stellt dafür eine unterschriftsreife Verpflichtungserklärung für jede Person mit Produktivzugriff bereit.

souveräne KI und § 203 StGB

Reicht Anonymisierung, um § 203 StGB einzuhalten?

Nein. § 203 StGB schützt nicht nur den Namen, sondern die Tatsache und den Inhalt des Mandats, und die verlassen bei bloßer Anonymisierung weiter das Haus. Anonymisierung verbirgt, Souveränität behält. Erst wenn die Verarbeitung unter Ihrer Kontrolle bleibt, ist das Berufsgeheimnis gewahrt.

Anonymisierung oder Souveränität

Was bedeutet die KI-Verordnung für Kanzleien?

Seit dem 2. August 2026 ist der Großteil der KI-Verordnung anwendbar. Für regulierte Berufe zählt vor allem Artikel 50 mit seinen Transparenzpflichten. Priki stuft sich selbst als kein Hochrisiko-System ein und setzt die Kennzeichnungspflichten um, anwaltlich gegenzuzeichnen.

Die KI-Verordnung ab August 2026

Technik und Souveränität

Technik und Souveränität

Was ist souveräne KI?

Souveräne KI bedeutet Kontrolle über die Verarbeitung Ihrer Daten, nicht nur über den Standort des Servers. Entscheidend ist, welchem Recht der Betreiber untersteht und wer Zugriff auf die verarbeitende Maschine hat. Ein deutscher Serverstandort allein genügt nicht, wenn der Anbieter unter fremdes Recht fällt.

Was souveräne KI wirklich bedeutet

Reicht ein Rechenzentrum in Deutschland für DSGVO-konforme KI?

Nein, der Standort allein reicht nicht. Der US CLOUD Act verpflichtet Unternehmen unter US-Recht nach überwiegender Einschätzung zur Herausgabe von Daten, über die sie Kontrolle haben, unabhängig vom Ort der Festplatte. Deutscher Standort plus deutscher Betreiber schließt diese Lücke.

die Stufenleiter der Souveränität

Wo verarbeitet Priki meine Daten?

Ausschließlich auf Servern in Deutschland, bei einem deutschen Anbieter. Die Modelle laufen auf einem dedizierten, gemieteten Rechenknoten, auf dem kein anderer Kunde arbeitet. In der Verarbeitungskette steht kein US-Subprozessor. Die einzige Ausnahme ist die Websuche, und die lässt sich für die ganze Organisation abschalten. Ist sie erlaubt, schalten Sie sie im Chat je Nachricht selbst ein, den Suchbegriff eines Priki Bots geben Sie vorher frei, und über die API sucht Priki nur mit dem Feld web_search. Dann gehen höchstens 300 Zeichen als Suchbegriff an Suchmaschinen, teils außerhalb der EU.

Sicherheit und Datenschutz im Detail

Wird auf meinen Daten trainiert?

Nein. Ihre Eingaben werden nicht zu Trainingsdaten, es findet kein Feintuning auf Ihren Inhalten statt, und es gibt keine Weitergabe an Dritte. Das ist vertraglich zugesichert. Zusätzlich protokolliert Priki keine Eingabeinhalte; die Betreiberstatistik trägt nur Kennzahlen, keine Chatinhalte.

die technischen Maßnahmen

Praxis und Alltag

Praxis und Alltag

Lässt sich Priki wie gewohnt bedienen?

Ja. Priki ist eine Chat-Oberfläche wie die gewohnten KI-Werkzeuge, für Ihr Team ohne Einarbeitung nutzbar, nur privat betrieben. Daneben gibt es einen OpenAI-kompatiblen API-Zugang, mit dem Sie die KI in Ihre Fachsoftware einbinden. Für jede Berufsgruppe gibt es eine eigene Seite.

für wen Priki gebaut ist

Welche Dokumente kann Priki verarbeiten?

Sie können Dokumente hochladen und befragen, etwa Verträge, Befunde und Bescheide, als PDF, Word oder Excel, und gescannte Unterlagen mit Texterkennung. Priki zitiert daraus mit Dateiname und Abschnitt als Fundstelle. Erzeugte Briefe folgen der DIN 5008.

Priki für Kanzleien

Kann Priki Gesetze im amtlichen Wortlaut nachschlagen?

Ja, mit dem Modul Recht für 59 Euro je Platz und Monat, in jeder Stufe zubuchbar. Es liefert Bundesrecht und Unionsrecht im Wortlaut, jedes Zitat wird vor der Ausgabe buchstabengetreu geprüft. Die Befehle lauten /gesetz, /urteil und /eu. Der Bestand wird täglich abgeglichen.

Recherche im amtlichen Wortlaut

Gibt es eine App für Priki?

Priki läuft im Browser, auf dem Rechner wie auf dem Telefon, ohne Installation. Eine Desktop-App für macOS und Windows ist in Vorbereitung, ebenso eine iOS-App, beide ohne festen Termin. Eine Android-App gibt es nicht.

Stand der Apps

Kauf und Konditionen

Kauf und Konditionen

Was kostet Priki?

Priki kostet eine planbare Monatsgebühr je Platz, netto. Es gibt drei Stufen nach Umfang: Basis für 59 Euro, Pro für 99 Euro und Max für 129 Euro je Platz und Monat. Dazu buchen Sie bei Bedarf das Modul Recht für 59 Euro je Platz. Keine Einrichtungsgebühr, keine Abrechnung nach Verbrauch.

alle Tarife und der Rechner

Gibt es eine kostenlose Testphase?

Ja, sieben Tage kostenlos, ohne Zahlungsdaten, endet automatisch. Die Testphase entspricht der Stufe Max mit Modul Recht, allerdings mit einem Platz und einem Fünftel des Basis-Kontingents. So erleben Sie den vollen Funktionsumfang, ohne dass daraus ein Dauerbetrieb wird.

zuerst die Probe machen

Fällt eine Einrichtungsgebühr an?

Nein. Es gibt keine Einrichtungsgebühr und keine versteckten Kosten. Sie richten Priki selbst ein, das ist in wenigen Minuten getan. Abgerechnet wird ausschließlich die Monatsgebühr je Platz, plus, falls gebucht, das Modul Recht.

die Konditionen

Kann ich jährlich zahlen oder monatlich kündigen?

Beides ist möglich. Standard ist die monatliche Abrechnung. Wer jährlich zahlt, nutzt zwölf Monate und zahlt zehn. Rechnung statt Lastschrift ist möglich, mit sieben Tagen Zahlungsziel und zwei Prozent Skonto. Die Einzelheiten stehen in den Geschäftsbedingungen.

die Geschäftsbedingungen

Ihre Frage steht nicht dabei? Der ausführliche Weg führt über die Kategorieseite souveräne KI, die Seite zu Sicherheit und Datenschutz und die Seiten für die einzelnen Berufsgruppen.

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